Kohlenhydrat-Typen

Kohlenhydrat-Typen haben normalerweise nur wenig Hunger. Wenn Du ein Kohlenhydrat-Typ bist, dann bist Du wahrscheinlich schon mit einer geringen Menge Essen am Tag zufrieden. Du kommst mit geringer Lebensmittelzufuhr gut klar und denkst so lange nicht ans Essen, bis Du Hunger bekommst.

Kohlenhydrat-Typen essen oft wenig, weil sie „keine Zeit“ haben. Diese zielfixierten Arbeitssüchtigen überspringen Mahlzeiten einfach, um am Tag das zu erreichen, was sie schaffen müssen. Sie essen vielleicht über längere Zeiträume nichts, was dazu führt, dass ihr Stoffwechsel davon ausgeht, sie würden verhungern.

Dadurch, dass sie auf diese Weise die Stoffwechselrate verringern, können sie Schwierigkeiten dabei haben, ihr Gewicht zu regulieren und abzunehmen. Kohlenhydrat-Typen sind außerdem eher abhängig von koffeinhaltigen Getränken, die ihnen helfen, durch den Tag zu kommen. Diese Abhängigkeit verringert ihren Appetit oft nur noch mehr und verstärkt gleichzeitig ihre ernährungsbedingten Probleme.

Kohlenhydrat-Typen reagieren auf Backwaren und stärkehaltiges Gemüse sehr tolerant. Das kann zum Nachteil werden, da sie dazu tendieren, diese Kohlenhydratquellen in zu großer Menge zu sich zu nehmen, und das wiederum kann zu ungesunden Zuständen wie einer Unterzuckerung, einer Insulinresistenz oder Diabetes führen.

Was braucht ein Kohlenhydrat-Typ?

Ein Kohlenhydrat-Typ benötigt einen Speiseplan, der sich eher aus Kohlenhydraten als aus Proteinen und Fetten zusammensetzt. Das bedeutet nicht, dass ein Kohlenhydrat-Typ über den Tag verteilt überhaupt keine Proteine benötigt. Leichte, fettarme Proteine, beispielsweise helle Geflügelsorten oder weißer Fisch (z.B. Buntbarsch, Zackenbarsch) sind eine gute Wahl.

Kohlenhydrat-Typen können ihre Lebensmittel aus einer breiten Palette an Kohlenhydraten aussuchen und diese in größerer Menge als andere Stoffwechseltypen aufnehmen. Obwohl Kohlenhydrat-Typen aufgenommene Kohlenhydrate langsamer verarbeiten (im Gegensatz zum Protein-Typ), sollten sie keine Kohlenhydrat-Orgien feiern. Eine erhöhte Insulinaktivität bleibt ihre Sorge, wenn sie abnehmen wollen.

Insulin ist unter anderem ein fettspeicherndes Hormon, große Mengen an Kohlenhydraten im Blutkreislauf werden es auch diesem Stoffwechseltypen also erschweren, abzunehmen. Ein Überschuss jeglicher Nährstoffe kann zur Gewichtszunahme und zu Krankheiten führen, deswegen solltest Du Dich an die Mengen halten, die für Deinen Stoffwechsel empfohlen werden (diese Werte sind in derentsprechenden Tabelle zu finden).

Kohlenhydrat-Typen können abnehmen und sich dabei gut fühlen, wenn sie auf eine kohlenhydratreiche, aber fettarme Ernährung achten – also das Gegenteil von dem, was für den Eiweiß-Typen ideal wäre.

Das müssen Kohlenhydrat-Typen beachten

 

  • Achte auf fettarme Proteine. Du solltest zu jeder Mahlzeit eine fettarme Proteinquellezu Dir nehmen, beispielsweise helles Geflügel oder weißen Fisch. Vermeide fettreiche Proteinquellen (oder achte auf seltene Verwendung), die zu Trägheit, Depressionen und Müdigkeit führen.
  • Wähle Milchprodukte mit Bedacht. Kohlenhydrat-Typen verdauuen Milchprodukte schlechter. Du kannst herausfinden, wie Du auf bestimmte Milchprodukte reagierst, indem Du auf die Reaktionen Deines Körpers achtest, nachdem Du sie zu Dir genommen hast. Solltest Du Dich danach träge oder erschöpft fühlen, dann solltest Du auf eine geringe Zufuhr des betreffenden Produkts achten.
  • Wähle Kohlenhydrate mit Bedacht. Du solltest vor allem stärkearme Gemüsesorten zu Dir nehmen, beispielsweise Brokkoli oder Salatgemüse und nur geringe Mengen stärkehaltiger Lebensmittel essen. In diese Kategorie fallen beispielsweise Brot, Nudeln oder Körner. Wenn Du Dich nach einer Mahlzeit mit fettarmen Proteinen, Gemüse und einer bestimmten Körnersorte träge, schläfrig oder bald danach wieder hungrig fühlst, war vermutlich der Körneranteil zu hoch. Dann solltest Du den Proteingehalt erhöhen und gleichzeitig weniger Körner verwenden, wenn Du dieselbe Mahlzeit noch einmal zubereitest.
  • Achte auf Deine Reaktionen auf Gemüse. Kohlenhydrat-Typen haben Schwierigkeiten bei der Verdauung des Proteins, das in den meisten Gemüsesorten enthalten ist. Deshalb solltest Du Gemüse mit Bedacht essen. Wie bei allen anderen Lebensmitteln solltest Du auf die Reaktion Deines Körpers achten und herausfinden, mit welchen Lebensmitteln Du Gemüse kombinieren kannst. Einige meiner Kunden kombinieren Geflügel, Bohnen und Gemüse und fühlen sich damit gut, andere fühlen sich nach Bohnen, Reis und Gemüse träge.
  • Schränke den Verzehr von Nüssen und Samen ein. Kohlenhydrat-Typen fühlen sich am besten, wenn sie sich fettarm ernähren. Nüsse und Samen machen eine Mahlzeit zu fetthaltig. Nüsse und Butter aus Nüssen sind als Proteinquelle für Snacks geeignet, für Mahlzeiten eignet sich als Proteinquelle mageres Fleisch.

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